Für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert

Renate Völker nach Paritätischem Ehrenamtspreis für bundesweiten Engagementpreis vorgeschlagen

Eine besondere Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches Engagement: Renate Völker, die im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst sowie im Seniorenpflegeheim Sonnenhof in Ilfeld ehrenamtlich aktiv ist, ist für den Deutschen Engagementpreis 2026 nominiert. Vorausgegangen war ihre Auszeichnung mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis 2026. Damit erhält ihr Engagement nun auch bundesweit Aufmerksamkeit.

Mitte dieses Jahres hatte die Jury des Paritätischen Ehrenamtspreises Renate Völker für ihr außergewöhnliches und langjähriges Engagement ausgezeichnet. Seit 2010 bringt sie sich im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst sowie im Seniorenpflegeheim Sonnenhof ein. Sie besucht regelmäßig Bewohner, nimmt sich Zeit für Gespräche, begleitet Spaziergänge, singt mit demenziell erkrankten Menschen und steht als ehrenamtliche Sterbebegleiterin zur Verfügung. Auch bei Veranstaltungen des Sonnenhofes unterstützt sie tatkräftig.

Ihre Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ist eine besondere Würdigung dieses Einsatzes. Denn für den bundesweiten Dachpreis können ausschließlich Menschen, Projekte und Initiativen vorgeschlagen werden, die zuvor bereits mit einem anderen Engagementpreis ausgezeichnet wurden. Renate Völker wurde aufgrund ihrer Auszeichnung mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis für den Deutschen Engagementpreis 2026 vorgeschlagen.

Ich freue mich sehr über diese Nominierung. Für mich steht dabei weniger der Preis im Mittelpunkt als die Menschen, denen ich begegnen und etwas Zeit schenken darf. Wenn mein Engagement durch diese Nominierung noch mehr Aufmerksamkeit für die Bedeutung des Ehrenamtes in Hospizarbeit und Seniorenbetreuung schafft, ist das eine schöne Anerkennung und zugleich Motivation, weiterzumachen“, sagt Renate Völker.

Für den Sonnenhof ist ihre Nominierung ebenfalls ein Grund zur Freude. „Frau Völker schenkt unseren Bewohnern seit vielen Jahren etwas, das sich nicht in Zahlen messen lässt: Zeit, Aufmerksamkeit, Nähe und menschliche Wärme. Gerade für Menschen, die sich einsam fühlen oder aufgrund einer Demenzerkrankung besondere Zuwendung benötigen, ist diese Begleitung von unschätzbarem Wert“, betont Kerstin Jülich, Einrichtungsleitung des Seniorenpflegeheims Sonnenhof in Ilfeld.

626 Nominierte aus ganz Deutschland

Renate Völker gehört zu insgesamt 626 Engagierten und Projekten, die 2026 für den Deutschen Engagementpreis nominiert sind. Vorgeschlagen wurden sie von 170 Engagementpreisen aus ganz Deutschland. Die Nominierungen zeigen die große Bandbreite des freiwilligen Engagements – von sozialen Projekten über Bildung, Kultur und Sport bis hin zu Umwelt- und Integrationsarbeit.

Eine unabhängige Jury entscheidet im September über die Preisträger in fünf Kategorien: Anstoßen, Verbinden, Verändern, Bewahren und Ich für uns. Die Auszeichnungen sind jeweils mit 10.000 Euro sowie einem professionellen Kurzfilm über das Engagement verbunden.

Darüber hinaus gibt es den Publikumspreis. Vom 1. bis 29. Oktober 2026 kann online für die Nominierten abgestimmt werden. Die drei Erstplatzierten erhalten 10.000, 7.500 beziehungsweise 5.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 26. November 2026 im Colosseum Berlin statt.

Seit 2009 eine bundesweite Bühne für Engagement

Der Deutsche Engagementpreis wird seit 2009 vergeben und ist der bundesweite Dachpreis für freiwilliges Engagement. Seit seiner Einführung wurden bereits mehr als 100 Preise vergeben.    

Für Renate Völker bedeutet die Nominierung damit vor allem eines: Ihr langjähriger, oftmals stiller Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen wird über die Region hinaus sichtbar. Seit inzwischen mehr als 15 Jahren engagiert sie sich dort, wo menschliche Nähe besonders wichtig ist – im Alltag älterer Menschen ebenso wie in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Gespräche über Freude und Leid, einfach zuhören oder da sein in der letzten Lebensphase – das ist für mich das Wesentliche bei diesen Begegnungen“, hatte Renate Völker bereits anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem Paritätischen Ehrenamtspreis gesagt. Ihre Nominierung für den Deutschen Engagementpreis macht nun deutlich, welchen Wert dieses persönliche und verlässliche Engagement hat.

Interesse am Ehrenamt? Kontakt – Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

  • Koordinatorin: Judith Roscher
  • Otto-Ludwig-Strasse 2, Nordhausen
  • Büro-Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag: 10.30 Uhr – 13.30 Uhr
  • Termine nach Vereinbarung jederzeit möglich
  • Telefon: 03631 / 6516283 (Erreichbarkeit auch außerhalb der Bürozeiten)
  • E-Mail: hospiz-palliativberatungsdienst@seniorenwerk.de  

Weitere Informationen zum Sonnenhof, zum Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstsowie zum Seniorenwerk unter: www.seniorenwerk.de

Mehr zum Preis unter: www.deutscher-engagementpreis.de